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Wehrmühle

Peter

Biesenthal

08.10.18, 13:34

Liebe Heimat-und Naturverbundene Biesenthaler,

es gibt alte Neuigkeiten, zum Bebauungsplan „Abrundung Wehrmühle“.
Per Artikel der MOZ vom 27.07.2018 ist es nun offiziell.
Eine Mitteilung der Stadt wird es nicht geben.
Es sind Informationen für die, die die MOZ nicht lesen konnten aber für die Öffentlichkeit wichtig sind.
Leider sind die Ereignisse zu diesem Thema, aus Datenschutzrechtlichen Gründen , im Forum nicht mehr abrufbar.

Zur Erinnerung: Ein Investor hatte die Absicht im östlichen und westlichen Teil der Wehrmühle, im Landschaftsschutzgebiet (LSG), am angrenzendem Naturschutzgebiet (NSG) mehrere Mehrfamilien Häuser zu errichten.
Das gab in der Bevölkerung großen Widerspruch.
In den Beratungen im Bauausschuss und Stadtverordnetenversammlung gab es in den Fragestunden von der Bevölkerung erheblichen Widerstand.
In der Phase gab es eine Unterschriftensammlung gegen die Bebauung der Wehrmühle, die beim Investor Wirkung zeigte. Er änderte und kürzte seine Pläne um Zirka 50%.
Dennoch blieb der Widerstand groß.
Es wurden mehr als 1,700 Unterschriften gegen die Bebauung der Wehrmühle gesammelt.
Die Unterschriftensammlung und Argumente gegen die Bebauung wurde von der Mehrheit der Stadtverordneten nicht beachtet.
Unverständlich bleibt, das die Fraktion der Grünen sich dafür nicht interessierten und demnach nicht aktiv wurde.
Es geht doch auch um Naturschutz, welchen die Grünen sich auf die Fahnen geschrieben haben.
Im September 2017 wurde der Vorentwurf zur Bebauung der Wehrmühle beschlossen und öffentlich im Amt ausgelegt.
Einige wenige mutige Bürger haben gegen diesen Vorentwurf schriftlich, mit Begründung Einspruch eingelegt.
Die nächste Instanz war der Landkreis Barnim, der über diesen Vorentwurf entscheiden musste.
Am 27.07.2018 erschien in der MOZ, unter der Überschrift „ Strich durch die Rechnung“ ein Artikel zur Bebauung der Wehrmühle.
Ich zitiere an dieser Stelle die MOZ „Biesenthal (MOZ) Der Landkreis hat die Bebauungspläne für das Gebiet an der Wehrmühle durchkreuzt. Fast alle Bereiche des Landratsamtes sprachen sich gegen die Errichtung einer Wohnsiedlung aus und widersprachen damit nicht nur den Stadtverordneten, die das Vorhaben mehrheitlich befürwortet hatten, sondern auch den Landesplanern.“
Das ist ein herber Rückschlag für die, die dem Bebauungsplan befürwortet hatten.
In wie weit unsere Unterschriftensammlung eine Rolle spielte kann ich nicht beantworten.
Aus dem Zeitungsartikel kann man entnehmen, das viele Argumente der Bürger Berücksichtigung fanden.
Ein weiteres Zitat aus der MOZ lautet „Das Urteil, das in diesem Frühjahr aus der Barnimer Kreisverwaltung zu den Biesenthaler Plänen kam, ist vernichtend. „Eine intensive Ansiedlung von Wohnen ist an diesem Standort nicht zulässig“, heißt es in einer zusammenfassenden Stellungnahme des Strukturentwicklungsamtes. Darauf sei im Übrigen schon mehrmals hingewiesen worden.“
Ich zitiere weiter aus der MOZ „Eine überarbeitete Planung liege bislang noch nicht vor, erklärte Fachbereichsleiterin Katrin Döber, Stellvertreterin des Amtsdirektors von Biesenthal-Barnim. „Wir wissen nicht, ob und wenn ja, wie es weitergeht.“
Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt und bleibe wachsam.
Seit ihr es bitte auch.
Unsere Stadt hat sich gut entwickelt. Viele Touristen loben unsere Stadt und die Natur die uns umgibt. Nicht unbegründet ist Biesenthal Naturparkstadt.
Dafür setze ich mich ein.

Petra

Biesenthal

03.08.18, 07:51

Über diese Nachricht bin ich sehr froh.

Eine schöne Ecke von Biesenthal bleibt vorerst erhalten.

Hier hat wirklich mal die Vernunft gesiegt.

Bernhard Lampe

Biesenthal

27.07.18, 02:42

Am 26.07.2018 22.00 Uhr wird in MOZ.de in ein Artikel über die Bebauung der Wehrmühle berichtet. Hier ein Ausschnitt davon:

"Sabine Rakitin / 26.07.2018, 22:00 Uhr
Biesenthal (MOZ) Der Landkreis hat die Bebauungspläne für das Gebiet an der Wehrmühle durchkreuzt. Fast alle Bereiche des Landratsamtes sprachen sich gegen die Errichtung einer Wohnsiedlung aus und widersprachen damit nicht nur den Stadtverordneten, die das Vorhaben mehrheitlich befürwortet hatten, sondern auch den Landesplanern." (Ende des Ausschnitts)

Diese Entscheidung ist ein Sieg für die Vernunft.
Die Unterschriften-Aktion, gegen die Bebauung, war nicht umsonst.