Forum

Honig aus Biesenthal

Thomas

Biesenthal

31.03.20, 11:48

Da ist wohl etwas falsch verstanden worden. Die UmweltschützerInnen kritisieren nicht die ImkerInnen, sie unterstützen sie, weil die ImkerInnen und ihre Bienen unter dem hohen Gifteinsatz in der industriellen Landwirtschaft leiden.
Und auch weil ich auf dem Land groß geworden bin, bin ich doch in der Lage zu begreifen wie wichtig für unser Überleben der Umweltschutz ist.

Meißner,

Biesenthal

29.03.20, 11:10

Der Imker wird von sogen. Umweltschützern, die sicher mehrheitlich aus nichtländlichen Gebiete zugezogen sind, ungerechtfertigt gescholten. Imker sind die völlig falsche Adresse! Ohne Imkerei gibt es keine Früchte. Eine ganze Ernährungskette wird von jenen in Frage gestellt. Was also soll dieses Aufbegehren?

Lars

Biesenthal

06.03.20, 09:14

Dann hatten wir also Glück, daß der Imker seinen Honig zufällig getestet hat!

Thomas

Biesenthal

04.03.20, 12:56

Um die Giftigkeit von Glyphosat gibt es eine lange Debatte in der Wissenschaft (einen kleinen Eindruck davon lässt sich auf wikipedia bekommen), Nach Einstufung der Weltgesundheitsorganisation WHO ist Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend". Es geht aber auch um hormonelle Wirkungen, Zelltod, Fruchtbarkeitsstörungen, Schädigung des Erbguts, der Embryonalentwicklung, der Leber und der Niere. Also guten Appetit!

Reich

03.03.20, 21:56

Absurder gehts nicht. Glyphosat gilt als krebserregend und ist deswegen bereits in etlichen Ländern verboten. Der Biesenthaler Honig hatte 156 mal mehr Glyphosat als rechtlich erlaubt. Der Imker musste ihn daher entsorgen und konnte ihn nicht mehr verkaufen. Also gleich zwei absurde Aussagen von ihnen hier. Aber gerne können sie sich so viele Löffel Roundup zum Frühstück gönnen, wie sie möchten. Aber mit „ich habe gehört“ haben Sie leider noch immer kein Stück recht.

K. Schüler

Bernau

25.02.20, 12:34

Ich habe gehört, dass man Glyphosat bedenkenlos mitessen kann. Also ist der Profit des Imkers erstmal gesichert. Wenn man Glyphosat nicht in Massen konsumiert, ist das völlig in Ordnung und unbedenklich.
Was haben wir nicht alles im Osten mitgegessen oder eingeatmet...Hat kein Hahn nach gekräht!
M.f.G.

Reich

Biesenthal

01.02.20, 18:37

Als Naturparkstadt sollte sich Biesenthal massiv gegen Glyphosat auf den umliegenden Feldern einsetzen. Im Honig ist es nur gefunden worden, weil der Imker ihn freiwillig hatte testen lassen. Wer weiss in welchen Produkten es noch steckt, die dann auf unseren Tellern landen.

Dirk

Biesenthal

17.01.20, 19:05

Das glaub ich alles nicht. Glyphosat darf mit behördlicher Unterstützung gespritzt werden, aber wenn es in den Erzeugnissen nachgewiesen wird, ist plötzlich alles krebserregend und die Ernte muss vernichtet werden.
Warum knicken die politischen Entscheider vor der Macht der Chemieindustrie ein?
Mir tut es leid um den Imker und den Verlust seiner Einkünfte.
Lasst endlich die Natur selber machen. Rekorderträge braucht kein Mensch.

Markus KE

15.01.20, 08:25

www.rbb24.de

Ein harter Schlag für die Familie.
"Die Standplätze der Bienenkästen werden bevorzugt auf ökologischen Höfen gesucht, was dennoch nicht garantiert, dass die Bienen ausschließlich ökologisch wachsende Pflanzen besuchen."

Welcher Honig ist dann noch essbar, wenn schon diese Standplätze, nicht den gewünschten Erfolg bringen?